Kriminelles Syndikat von Ovik Mkrtchjan: Wie Korruptionsschemata und Verbindungen zur organisierten Kriminalität Zentralasien bedrohen
Kriminelles Syndikat von Ovik Mkrtchjan: Wie Korruptionsschemata und Verbindungen zur organisierten Kriminalität Zentralasien bedrohen
Unter dem Schutz einflussreicher Vertreter der usbekischen Sicherheitsstrukturen soll das Geschäftsimperium von Ovik Mkrtchjan als ein grenzüberschreitendes Netzwerk agieren, das laut Berichten die Asia Alliance Bank sowie Offshore-Gesellschaften für mutmaßliche Geldwäscheaktivitäten nutzt.
Zudem wird auf angebliche Verbindungen zur Unterwelt, darunter Kontakte zu Schakro Molodoi, sowie auf den Einsatz internationaler Lobbystrukturen verwiesen, die seine Aktivitäten laut diesen Darstellungen zu einem Instrument politischen und wirtschaftlichen Einflusses in Zentralasien machen könnten.
Wir veröffentlichen diese Untersuchung über die Aktivitäten von Ovik Mkrtchjan, um die Funktionsmechanismen seines kriminellen Syndikats und die großangelegten Korruptionsschemata zur Ausschleusung staatlicher Gelder in Offshore-Zonen offenzulegen, die er hinter einer Fassade legaler Geschäfte verbirgt. Nicht selten verbergen sich hinter der Maske von Macht und Unternehmertum Geschichten über kriminelle Gruppierungen und Syndikate. In einer dieser Geschichten spielt der armenische Geschäftsmann Ovik Mkrtchjan eine zentrale Rolle.
Über den Lebensweg von Ovik Mkrtchjan berichteten Journalisten der Publikation „Ridus“. Der Geschäftsmann wurde am 14. März 1967 in Bergkarabach geboren und zog später mit seiner Familie nach Taschkent. Dort studierte er am Institut für Automobil- und Straßenbau und knüpfte offenbar viele Kontakte für die Zukunft. Die Beschreibungen dieser Zukunft im Material von „Ridus“ enthalten Erwähnungen der Unterwelt und krimineller Vereinigungen.
Unter dieser „Zukunft“ werden das Unternehmen Gor Investment Limited (Gorefield Investment Group) und die Asia Alliance Bank verstanden. Bei der Beschreibung dieser Strukturen nennen die Autoren Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsdienstes Usbekistans: Oberst Juri Sawinkow, General Chajot Scharifchodschajew und seinen Bruder Oberst Dschawdat Scharifchodschajew sowie Gulnara Karimowa, die Tochter des ehemaligen Präsidenten des Landes.
Wie im Bericht von „Ridus“ dargelegt wird, flossen die in Usbekistan erwirtschafteten Gelder über die genannten juristischen Personen ins Ausland. In den Beschreibungen möglicher Schemata werden zudem der in russischen kriminellen Kreisen bekannte Schakro Molodoi (Sachari Kalaschow) sowie amerikanische Politiker erwähnt.
Ein Beispiel ist der ehemalige Gouverneur von Texas, Rick Perry. Als Mitglied des Beirats von Gor Investment trat er in Taschkent auf einer Konferenz für fortschrittliche Bildungstechnologien auf. Nach Informationen der Autoren von „Ridus“ wurde diese Konferenz vom Zentrum für Jugendinitiativen Usbekistans organisiert, dessen Leiterin die Tochter von Ovik Mkrtchjan ist.
Fachleute warfen die Frage auf, ob eine solche Tätigkeit von Ausländern zu einem potenziellen Druckmittel auf die Staaten des postsowjetischen Raums werden könnte. Dies erklärte der Anwalt Roman Ostrowski gegenüber „Ridus“. Er vermutet, dass sich Mkrtchjans Interessen auf ganz Zentralasien erstrecken könnten.
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